Fahrrad-Lexikon

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Bremse

An Fahrrädern finden die unterschiedlichsten Bremssysteme Verwendung, von der einfachen Rücktrittbremse an Cityrädern bis zur hochmodernen Scheibenbremsanlage an Mountainbikes. Der Einsatzbereich des Fahrrades bestimmt dabei, welche Bremsanlage verwendet werden sollte. Grundsätzlich gilt, je höher die Geschwindigkeit und je widriger die Bedingungen, desto leistungsfähiger muss die Bremse sein. Die Bremsleistung darf den Fahrer aber auch nicht überfordern, das ist gerade bei Umstieg von einem alten System auf ein Modernes zu beachten. Es sollten hochwertige, bewährte Komponenten der führenden Hersteller verwendet werden.

Ebenso wichtig wie die technische Qualität, ist die Pflege und fachgerechte Wartung. Die Bremsbeläge müssen regelmäßig auf Verschleiß kontrolliert, vor längeren Touren die Beläge im Zweifel lieber ausgetauscht werden.

Bei Bremsanlagen konventioneller Art müssen die Bowdenzüge regelmäßig gereinigt und geschmiert werden, bei hydraulischen Anlagen entfällt diese Arbeit. Hydraulische Anlagen müssen aber von Zeit zu Zeit auf Undichtigkeiten überprüft werden. Bei Felgenbremsen ist eine regelmäßige Kontrolle der Bremsflanken sehr wichtig. Die Felge ist Bestandteil der Bremsanlage und unterliegt somit auch einem Verschleiss. Fahrräder mit einer Scheibenbremsanlagen sind davon nicht betroffen, ein Verschleiß an der Felge kann bei dieser Bauform nicht entstehen.

Beleuchtung

Beleuchtung am Fahrrad ist wichtig! Sehen und gesehen werden, das kann für Radfahrer lebensrettend sein. B.O.C. bietet ein umfassendes Programm an lichttechnischem Zubehör der führenden Markenhersteller an.

Die Vorschrift zu Beleuchtungsanlagen am Fahrrad ist in der StVZo geregelt. Diese besagt: Grundsätzlich ist eine Lichtanlage mit Lichtmaschine (Dynamo), mit Scheinwerfer und Rücklicht Pflicht. Dazu kommen noch Front- Heck-, sowie Pedal- und Seitenreflektoren. Für Rennräder mit einem Gewicht unter 11 kg sind batteriebetriebene Lichtanlagen zulässig. Diese Anlagen müssen über eine Zulassung des KBA verfügen (Prüfzeichen D).

Bekleidung

Moderne Sporttextilien werden aus funktionellen Geweben hergestellt. Aus dem Gewebe entstehen Stoffe, deren Eigenschaften nach dem gewünschten Einsatzzweck gestaltet werden können. Das richtige Bekleidungssystem verhindert, dass der Radfahrer friert, übermäßig schwitzt oder nass wird, und macht das Radfahren dadurch viel komfortabler.

Die Atmungsaktivität beschreibt die Wasserdampfdurchlässigkeit des verwendeten Materials. Die Fasern und die Konstruktion des Gewebes sorgen dafür, dass Feuchtigkeit von der Haut weggeleitet wird. Je größer der Temperaturunterschied zwischen der Haut und der Umgebung ist, umso besser wird der Körperschweiß durch das Material vom Körper wegbefördert. Die Feuchtigkeit trocknet dann an der Oberfläche ab, bzw. an die nächste Textilschicht abgegeben. Wärme- und Feuchtigkeitsstaus werden so vermieden, das Hautklima bleibt im komfortablen Bereich, der Radfahrer fühlt sich wohl.

Winddicht: Bei Wind sorgt der sogenannte Windchill-Effekt dafür, dass die gefühlte Temperatur deutlich unter der Außentemperatur liegt. In der Praxis kann der kalte Luftzug so zum Frösteln oder gar zum gefährlichen Auskühlen führen. Das mikroporöse Gewebe winddichter Stoffe lenkt den Luftstrom mehrfach um, so dass eine Sperrschicht entsteht die den Wind abblockt. Leichte Westen oder Windjacken sollten auf keiner längeren Tour fehlen.

Regendicht: Regendichte Textilien lassen Wassertropfen nicht durch das Gewebe dringen. Um dennoch eine ausreichende Atmungsaktivität zu erreichen, werden microporöse Beschichtungen verwendet oder Membranen als Zwischenschicht eingesetzt. Da Wassertropfen größer sind als der verdampfende Schweiß, kann Regen diese Schichten nicht durchdringen, Körperfeuchtigkeit aber schon. Um eine vollständige Regendichtigkeit zu erlangen, müssen Nähte getapt oder verschweißt werden und Reißverschlüsse abgedeckt oder wasserdicht verarbeitet sein.

Beinlinge

Diese funktionellen Accessoires gehören zur Grundausstattung jedes Bikers. Arm-, Bein- und Knielinge sind die idealen Begleiter in der Übergangszeit, inbesondere im Frühjahr und im Herbst. Bei unterschiedlichen Temperaturen während einer Ausfahrt, morgens 5 Grad und vormittags 15 Grad ist man stets richtig angezogen.

Bügelschloss

Bügelschlösser sind die sicherste Bauform der Fahrradschlösser. Sie bestehen aus hochwertigen Stählen, die Aufbruchsversuchen mit unterschiedlichen Werkzeugen sehr lange widerstehen können. Nachteil der Bügelschlösser ist das hohe Gewicht, der große Platzbedarf am Fahrrad und die fehlende Möglichkeit auch die Laufräder mit zu sichern. Ideal ist die Kombination eines Bügelschlosses mit einem langen Sicherungskabel.