Fahrrad-Lexikon

CTD

Wer in Zukunft ein auf CTD basierendes Fox-Federelement sein Eigen nennen wird, der muss zur Abstimmung der Gabel lediglich den/die Luftdruck/Federvorspannung und die Zugstufe selbst justieren. Um die Druckstufe wird man sich keine Sorgen mehr machen müssen, denn durch CTD wäre man laut Fox immer mit der richtigen Abstimmung unterwegs. Effektiv bewirkt das CTD-System, wie schnell oder langsam die Federelemente einfedern. Im Descend-Modus ist die interne Low-Speed-Druckstufe nahezu offen, was ein sehr feines und schnelles Ansprechen zur Folge haben soll. Im Trail-Modus werden die Federelemente ein gutes Stück straffer und träger während die LS-Druckstufe im Climb-Modus nahezu geschlossen ist und somit Wippen eliminieren soll – auf größere Schläge sollen die Federelemente dank Blow-Off-Ventil aber dennoch ansprechen.
- schnelle und unkomplizierte Fahrwerksanpassung, auch für Laien leicht verständlich und kaum falsch zu handhaben
- CTD = “Climb” als Bergauf-Modus / “Trail” für Fahrten in der Ebene und leichte Single Trails / “Descend” für Abfahrten und alles was ruppiger wird
- bei Modellen mit Trail Adjust lässt sich der “Trail”-Modus nochmals in drei Stufen feinjustieren

Carbon Fork

Gabel aus Carbonfaser-Kunststoff; bei einigen Modellen als Vollcarbongabel ausgeführt.

Carbon Friendly Seat Tube

Carbonsattelstützen sind leicht und stabil, reagieren jedoch empfindlich auf Druck. Und jener, dem die Sattelstütze oben im Sattelrohr ausgesetzt ist, kann sich kritisch auswirken. Die Carbon Friendly Seat Tube von Principia hingegen verteilt die Druckbelastung schonend über einen größeren Bereich der Sattelstütze. Dies sorgt für größere Sicherheit, sowohl für den Sportler als auch für die Sattelstütze.

Center of Competence

Kompetenzzentrum Waldsassen: egal ob Entwicklung oder Montage, vom Testverfahren bis hin zur Probefahrt, hier findet alles unter einem Dach statt.

Cityrad

Das Cityrad nimmt bei B.O.C einen hohen Stellenwert ein. Dem klassischen Tourenrad recht ähnlich, hat sich das Cityrad in den letzten Jahren zum idealen Transportmittel im innerstädtischen Kurzstreckenbetrieb etabliert.

Obwohl auch Cityräder in verschiedensten Rahmenformen angeboten werden, sind grundsätzliche Eigenschaften bei allen Ausführungen vorhanden. Die Sitzposition auf einem Cityrad ist immer entspannt aufrecht. Daduch ist eine gute Übersicht im Straßenverkehr gewährleitet. Cityrahmen mit tiefen Einstieg erweisen sich nicht nur für Damen und ältere Menschen als besonders praktisch bei Ampelstopps und häufigen Auf- und Absteigen. Insbesondere mit einem montiertem Kindersitz ist der tiefe Einstieg bei einem Cityrad ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt.

In der Regel sind Cityräder mit 3 Bremsen ausgestattet. so dass auch beim Transport der Einkäufe oder bei Verwendung eines Kinderanhängers immer maximale Bremsleistung zur Verfügung steht. Vollwertige Schutzbleche und ein kompletter Kettenschutz sind für den alltäglichen Einsatz eines Cityrades unverzichtbar, sie schützen die Garderobe auch auf der Fahrt ins Büro. Stabile Gepäckträger, solide 2-Beinständer und zusätzliche Körbe und Packtaschen machen das Cityrad zum vollwertigen, vielseitig einsetzbaren Stadtfahrzeug.

Computer

Fahrradcomputer liefern alle erdenklichen Informationen, die zu höheren Leistungen des Radfahrers führen können. Moderne Computer zeigen nicht nur die Geschwindigkeit an, sondern alle Informationen zur Herzfrequenz und zu gefahrenen Höhenmetern.

Das passende Modell kann sich der Radfahrer nach dem gewünschten Einsatzgebiet auswählen. Alle Modelle haben gemeinsam, dass ein am Laufrad befindlicher Magnet und ein Abnehmer an der Gabel die Anzahl der Umdrehungen des Laufrades zählen. Die Übertragung zum Computer findet dann per Kabel oder per Funk statt. Der Computer am Lenker kennt den Umfang des Laufrades und errechnet in Abhängigkeit mit den Umdrehungen pro Minute alle gewünschten Angaben zur Geschwindigkeit, Summe der gefahrenen Kilometer, Durchschnittsgeschwindigkeiten und vieles mehr. Weitere Standartfunktionen sind z.B. die Uhrzeit und Stoppuhren mit verschiedenen Unterfunktionen. Häufig lassen sich verschiedene Radumfänge am Computer programmieren, so dass ein Gerät an verschiedenen Fahrrädern mit unterschiedlichen Laufradgrößen verwendet werden kann. 

Im sportlichen Bereich sind weitere Anzeigen sinnvoll. Die Trittfrequenzanzeige zählt die Kurbelumdrehungen pro Minute. Sportlern steht damit ein weiterer Parameter zur Trainingssteuerung zur Verfügung. Die Messung der Herzfrequenz zählt zum Standart für ein optimales Training. Viele Fahrradcomputer haben einen Pulsmesser integriert. Der Radfahrer trägt einen Brustgurt, der die aktuelle Herzfrequenz ermittelt und den Wert per Funk an den Fahrradcomputer überträgt. Der Computer errechnet daraus weitere Anzeigen wie z.B. maximale und durchschnittliche Werte. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Begriff Herzfrequenzmesser.

Cone-Head Head-Tube

Konisch geformtes, sich nach oben hin verjüng¬endes Steuerrohr; unten semi-integrierter, oben außenliegender Steuersatz.

Continuous Cable Housing

Die Schaltzüge sind mit durchgehenden Außenhüllen ausgestattet. Dies garantiert auch langfristig gute Schaltperformance, weil die Schaltqualität nicht durch Verschmutzung und Nässe in den Zügen beeinflusst wird.

Cross Country

Cross Country (CC): Cross Country beschreibt Mountainbikes, die in erster Linie für schnelle Rennen auf unbefestigten Wegen eingesetzt werden, weniger im schweren Gelände. Vornehmlich kommen Hardtails zum Einsatz, mehr und mehr setzen sich aber auch in dieser Gattung die Fully durch. Das Gewicht der Räder spielt für die Fahrer eine große Rolle, viele Bauteile werden daher gewichtoptimiert. Scheibenbremsen sind inzwischen Standart, häufig werden aber auch noch V-Brakes eingesetzt. Die Federwege liegen zwischen 80 und 100 mm. Sitzposition und Geometrie sind sportlich ausgerichtet.

Crossrad

Crossräder sind echte Multitalente. Sie eignen sich für sportive Touren auf Straßen, aber eben auch im Gelände. Crossbikes werden daher auch als All Terrain Bikes (Fahrräder für jedes Gelände) bezeichnet.

Im Gegensatz zu Mountainbikes rollen Crossbikes auf 28-Zoll Bereifung. Die größeren Laufräder bieten einen spürbar besseren Geradeauslauf auf asphaltierten Straßen. Crossbikes lassen sich mit entsprechendem Zubehör auch zu einem Trekkingbike aufrüsten. Je nach persönlichen Vorlieben und Einsatzzweck, eigenen sich fest zu montierende Anbauteile oder solche, die sich schnell an- und abstecken lassen. Ihren wahren Charme zeigen Crossräder allerdings, wenn sie sich nur mit dem notwendigsten ausgerüstet, mit aufgeräumter Optik und geringem Gewicht zeigen dürfen.

Die grundsätzlichen Eigenschaften eines Crossbikes sind:

  1. Ein solider, leichter Rahmen, der auch für Offroad-Einsätze geeignet ist
  2. Eine Rahmengeometrie, die eine entspannte, in Maßen sportliche Sitzposition bietet.
  3. Stabile Laufräder, die Belastungen im Gelände sowie den Transport von Gepäck verkraften.
  4. Hochwertige Federgabeln, die auf auch auf schlechten Wegstrecken hohen Fahrkomfort bieten.

Crosstrainer

Crosstrainer sind die idealen Ganzkörper-Trainingsgeräte. Es werden 80% aller Muskeln trainiert, das Herz Kreilaufsystem gestärkt und eine optimale Fettverbrennung erreicht. Ein gezieltes Ausdauertraining ist ebenso möglich wie eine Steigerung der Kraft-Ausdauer. Der natürliche Bewegungsablauf auf einem Crosstrainer ermöglicht ein sehr gelenkschonendes Training. Bei den Cardio-Geräten wird der eingestellte Belastungbereich automatisch eingehalten und eine Überlastung somit verhindert. Je höher die Schwungmasse der Geräte, umso ruhiger ist der Lauf und außerdem lassen sich höhere Belastungen einstellen. Die Bedienung und die Kontrolle unterschiedlicher Werte erfolgt komfortabel über die großen Displays. Integrierte Pulsempfänger oder Handpulssensoren ermöglichen eine zusätzliche Kontrolle der aktuellen Belastung.

Stepper sind Geräte zum trainieren der Bein- und Gesäßmuskulatur. Die Geräte benötigen nur wenig Platz, lassen sich leicht bedienen und sind günstig in der Anschaffung.