Fahrrad-Lexikon

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Kinderrad

Kinderfahrräder sind das erste Verkehrsmittel für die Jüngsten. Das erste eigene Fahrrad erweitert den Bewegungsradius erheblich und die Welt kann neu entdeckt werden. Mit einem Spielrad wird das Radfahren erlernt und die ersten Touren können gemeinsam mit den Eltern unternommen werden. Die größeren Kinderräder sind komplett ausgestattet und verfügen über moderne Lichtanlagen und stabile Gepäckträger. Diese Räder entsprechen der StvZO.

Sicherheit ist das Wichtigste beim Kinderrad. Daher sollte die Größe immer dem Kind angepasst sein, ein Kinderrad darf nicht "auf Vorrat" gekauft werden. Die Füße müssen an den Boden reichen und der Lenker muss bei aufrechter Sitzposition bequem zu erreichen sein. Kinderräder müssen über verstellbare, kindgerechte Bremshebel verfügen, die ohne Probleme erreichbar sind. Licht ist Pflicht, sobald Kinder mit ihrem Fahrrad nicht mehr auf dem Bürgersteig, sondern auf dem Radweg fahren. Eine große Auswahl an günstigen Kinderrädern finden Sie bei B.O.C..

Kinderfahrzeuge

Die Fortbewegung mit eigener Muskelkraft fasziniert schon die Kleinsten. Ob Go-Kart, Roller, Dreirad oder Laufrad. B.O.C. bietet Kinderfahrzeuge in allen Ausführungen. Sicherheit und Qualität stehen dabei bei der Auswahl an erster Stelle. Unser Sortiment an Spiel- und Kinderfahrzeugen umfasst die Produkte der bekanntesten Hersteller. Unsere exklusiven Hausmarken bieten ein außerordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis. Kinderfahrzeuge einfach und günstig Kaufen bei B.O.C..

Klickpedale

Auch für den "normalen" Tourenfahrer machen Klick-Pedale Sinn. Die einstellbaren Systeme ermöglichen einen spielend einfachen Ein- und Ausstieg. Die Verwendung von Pedalsystemen ergibt erhebliche Vorteile in Sachen Sicherheit und beim Komfort. Das Abrutschen vom Pedal während der Fahrt wird verhindert und ein Eindrücken des Pedals in die Schuhsohle ist nicht mehr möglich.

Gute Touringschuhe ermöglichen komfortables gehen, da die Verbindungsplatten innerhalb der Sohle liegen und so keinen Kontakt zum Boden haben. Klickpedale machen das Kurbeln effektiver, da das Pedal nicht nur herunter gedrückt, sondern auch nach oben gezogen wird. Die Leistung kann so bis zu 30% erhöht werden. Die Auslösekraft läßt sich bei allen Klickpedalen von "fest" bis "sehr leicht" einstellen, je nach Einsatzgebiet und persönlichem Geschmack.

Klickpedale für den Einsatz am Mountainbike oder Trekkingrad bieten in der Regel einen mehrseitigen Einstieg. Damit ist eine schnelle Verbindung auch beim Anfahren am Berg möglich. Die Systeme sind offen gestaltet um das Festsetzen von Schmutz zu verhindern. Die Klickpedale für Rennräder verfügen in der Regel über nur einen Einstieg, da die Verbindung nicht so häufig gelöst wird und das Einrasten auf der Straße kontrollierter stattfinden kann. Die Pedale sind flacher gebaut, um einen höheren Kurvenwinkel zu ermöglichen.

Ketten

Die Fahrradkette überträgt die Antriebskräft vom Kettenblatt auf die hinteren Antriebsritzel und ist durch mechanischen Verschleiß, Korrosion, Schmutz und Schaltvorgänge enormen Belastungen ausgesetzt. Durch diese Zugbelastung dehnen sich Ketten im Laufe der Betriebsdauer, wenn auch nur um wenige Millimeter. Dennoch reicht diese Längung aus, um die Kettenblätter und vor allem die Ritzel zu verschleissen, da die Kettenglieder nicht mehr genau zwischen die Zähne greifen. Wer die Antrienskomponenten schonen will, hält das ganze System sauber, schmiert es regelmäßig und wechselt die Kette ca. alle 1.500 bis 2.000 km. Bei der Auswahl der passenden Kette ist auf das Schaltsystem (Ketten oder Nabenschaltung) und die Anzahl der Ritzel zu achten.

Kettenschaltung

Die Kettenschaltung ist das ältere Schaltungssystem am Fahrrad. Bei den ersten Rädern mit veränderbarer Übersetzung war das Hinterrad mit zwei Ritzel ausgestattet, eines auf jeder Seite der Nabe. Wollte der Fahrrer die Übersetzung ändern, so musste er das Hinterrad ausbauen, und es umgedreht wieder einbauen. Mit diesem "System" haben Sportler früher sogar die Tour de France bewältigt.

In den späteren Jahren wurde das Schalten komfortabler, Ritzel unterschiedlicher Größe wurde in einem Paket auf einer Seite der Nabe angebracht, das Wechseln der Kette übernahm das Schaltwerk. Bis in die 1980er Jahre hatte die Kettenschaltung aber den Ruf, sich ungenau schalten zu lassen, den Fahrer mit abspringender Kette zu plagen und mit ständig rasselnder Kette zu laufen.

Vor allem dem Boom des aufkommenden Mountainbikes und dessen Innovationskraft ist es zu verdanken, dass die Funktion der Kettenschaltung stetig verbessert wurde und diese Bauart der Fahrradschaltung heutzutage nahezu perfekt funktioniert. Die speziell ausgearbeitete Form der Ritzel, Kettenblätter und die Formgebung der dazu gehörigen Ketten bieten einen extrem genauen Schaltvorgang. Schalthebel mit genau definierten Abläufen gewährleisten, dass der gewünschte Gang auch exakt angesteuert wird und der gesamte Schaltvorgang innerhalb einer 1/2 Kurbelumdrehung abgeschlossen ist. Vorraussetzung für den Schaltvorgang ist allerdings, dass sich das System aus Kurbel, Ketten und Ritzel bewegt. Ein Schalten im Stand ist nicht möglich.

Je nach Fahrradtyp werden an der Kurbel bis zu 3 Kettenblätter verbaut, das Ritzelpaket wird mit bis zu 11 Ritzeln versehen. Die Kette wird an der Kurbel mit dem Umwerfer gewechselt, an den Ritzeln ist das Schaltwerk zuständig. Die Vorteile der Kettenschaltung sind das niedrige Systemgewicht, vor allem aber die veränderbaren Übersetzungen. Da die Kettenblätter und die Ritzelpakete gewechselt werden können, ist es dem Fahrer möglich, je nach Einsatzgebiet und Leistungsfähigkeit die passende Übersetzung anzubauen. Nachteil der Kettenschaltung ist der erhöhte Pflegeaufwand. Das gesamte System muss sauber gehalten werden und sehr regelmäßig geschmiert werden, da es vor äußeren Einwirkungen nur ungenügend geschützt ist. Radfahrern, die sich an eine Rücktrittsbremse gewöhnt haben, fällt es außerdem oft schwer, sich an den Freilauf der Nabe und somit der fehlenden Rücktrittsbremse zu gewöhnen.

Körbe

Mit dem Fahrrad zum Großeinkauf? Das ist kein Problem mit dem richtigen Zubehör. Fahrradkörbe, am Lenker befestigt, erweitern die Transportkapazität deutlich. Die Körbe lassen sich einfach abnehmen und so zum Einkaufen im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt benutzen.

Bei der Verwendung von Körben, und generell beim Transport schwerer Gegenstände, eignet sich die Verwendung eines Zweibeinständers. Das Fahrrad steht damit deutlich stabiler und kann auch einfacher be- und entladen werden. Bei Verwendung eines Korbes, wie auch eines Kindersitzes, macht ein Lenkungsdämpfer Sinn. Er verhindert das Umschlagen des Lenkers, wenn das Rad auf dem Zweibeiständer steht.

Schultaschenkörbe haben eine spezielle Form um Schultaschen aller Art aufnehmen zu können. Schultaschenkörbe werden auf dem Gepäckträger befestigt. Auf die Verwendung eines stabilen Trägers ist zu achten.

Tierkörbe: Meist aus Korbgeflecht zur Befestigung am Lenker und auf dem Gepäckträger. Kleine Hunde finden dort Platz.

Knielinge

Diese funktionellen Accessoires gehören zur Grundausstattung eines jeden Bikers. Arm-, Bein- und Knielinge sind die idealen Begleiter in der Übergangszeit, inbesondere im Frühjahr und im Herbst. Bei unterschiedlichen Temperaturen während einer Ausfahrt ist man stets richtig angezogen. Wird es zu warm, werden die "-Linge" einfach ausgezogen und können in der Trikottasche verstaut werden. Je nach Jahreszeit und Einsatzgebiet gibt es sie in verschiedenen Stärken und zum Teil mit eingearbeiteten winddichten Materialien. Beinlinge sollten zum besseren An- und Ausziehen mit einem Reißverschluss versehen sein. Um die Passform zu verbessern, sind die Textilien vorgeformt, d.h. im Bereich der Knie bzw. der Ellenbogen angewinkelt. Mit Knielingen wird aus der normalen Radhose eine 3/4-lange Knicker und somit erweitert sich der Einsatzbereich deutlich.

Körperpflege

Duschgels pflegen Haut und Haar. Rückfettende Substanzen verhindern ein Austrocknen. Für den Sportbereich gibt es Produkte mit kühlender Wirkung.

Viele Radfahrer schwören auf die Wirkung von wärmenden Sportölen. Vor der sportlichen Betätigung sollen die Produkte eine Aufwärmen der Muskulatur bewirken. Für den Einsatz nach dem Sport werden Produkte eingesetzt, die die Regeneration durch Durblutungssteigerung fördern und auch als Massageöl eingesetzt werden. 

Die Sitzcreme ist das wichtiges Pflegeprodukt für den aktiven Radfahrer. Auch wenn die Radhosen und deren Sitzpolster immer besser werden und es immer wieder Innovationen gibt, haben viele Radler Probleme mit Scheuerstellen. Diese unangenehme Begleiterscheinung lässt sich einfach durch die Verwendung einer Sitzcreme vermeiden. Die Produkte verhindern Reibung zwischen der Haut und der Bekleidung. Zum Teil enthalten Sitzcremes neben den schmierenden Substanzen auch noch pflegende Bestandteile. Die Creme wird direkt auf Haut oder auf das Sitzpolster aufgetragen.

Kabelschloss

Das Kabelschloss stellt die einfachste Bauform dar. Kabelschlösser sind preisgünstig, leicht und einfach in der Handhabung. Die zu erreichende Schutzwirkung ist allerdings eher gering. Sie lassen sich mit Schlüssel- oder Zahlenkombinationen öffnen. Die Kabellänge und -stärke wird in unterschiedlichen Maßen angeboten.

Kraftstationen

Diese Fitnessstudios für zu Hause bieten viele Funktionen auf kompaktem Raum. Unabhängig vom Fitnessgrad können alle wichtigen Muskelgruppen trainiert werden. Eine gestärkte Muskulatur verbessert das Körpergefühl und die höhere Stabilisierung der Haltung dient der gesundheitlichen Vorsorge.

Die Anschaffungskosten einer Kraftstation relativieren sich im Vergleich zu den monatlichen Mitgliedsbeiträgen in einem Fitnessstudio recht schnell. Die Kraftstationen benötigen nur wenig Platz und der Trainierende ist unabhängig von Öffnungszeiten und erspart sich lange Anfahrtswege.

Einfache Geräte bieten alle wichtigen Grundübungen. Je aufwändiger eine Kraftstation ist, umso mehr und verschiedene Übungen sind möglich. Außerdem bieten teurere Geräte höhere Gewichte und die Möglichkeit, zusätzliche Gewichte und Ausstattungsteile nachzurüsten.