Fahrrad-Lexikon
Spezialräder
Neben den bekannten Fahrradtypen Rennrad, Mountainbike, Trekkingrad und Cityrad bietet B.O.C. Spezialräder für die verschiedensten Einsatzbereiche. Tandem, das ideale Fahrrad für Ausflüge, Sport und Reisen, wenn die Fahrer sehr unterschiedliche Leistungsniveaus besitzen. Transporträder mit sehr robusten Gepäckträgern für Lasten bis zu 40 kg. Auch für den gewerblichen Bereich geeignet. Dreiräder, für Menschen mit Handicap. Cruiser, die coolen Showräder als Hingucker in jeder Stadt. Spezialräder einfach und günstig Kaufen bei B.O.C.!
Scheibenbremse
Im Auto- und Motorradbau ist die Scheibenbremse schon seit Jahrzehnten das bestimmende Bremssystem. Nach und nach setzt sich die Technik auch im Fahrradbau durch. Die großen Vorteile der Scheibenbremse sind das deutlich bessere Bremsverhalten bei Nässe und die Verschonung der Felge vor Verschleiß. Die Bedienung der Scheibenbremse mittels Bowdenzüge findet nur bei Fahrrädern der unteren Preis- und Qualitätstufen Verwendung.
In Kombination mit einem hydraulischem System kann die Scheibenbremsanlage ihre Vorteile deutlich besser ausspielen. Hohe Bremskräft durch die Übersetzungsverhältnisse innerhalb der Hydraulik im Zusammenspiel mit großen Bremsscheiben ermöglichen enorm hohe Bremsleistungen. Aber nicht nur durch die reine Bremskraft zeichnet sich die Scheibenbremse aus, auch durch die sehr gute Dosierbarkeit und durch die geringen Bedienkräft ist sie zum überlegenen Bremssystem am Fahrrad geworden. Aus dem Mountainbikesport sind die Discbrake-Systeme nicht mehr wegzudenken und haben die klassische V-Brake mitlerweile abgelöst. Aber auch an Trekkingrädern werden die modernen Scheibenbremsen mehr und mehr verbaut.
Ein weiterer Vorteil der Hydraulik ist die weitgehende Wartungsfreiheit. Regelmäßige Kontrollen der Bremsbeläge und des ganzen Systems auf Dichtigkeit erfordern deutlich weniger Aufwand als die Wartung von Bowdenzügen. Je nach Hersteller finden Hydraulik- oder Mineralöle Verwendung. Nach Wartungs- oder Reparaturarbeiten ist, wie bei allen hydraulischen Systemen, auf eine 100%ige Entlüftung zu achten. Die notwendigen Werkzeuge finden Sie bei B.O.C..
Shirt
Die Schnitte der Trikots und Shirts werden nach dem Einsatzbereich entscheiden.
Sportliche Trikots: Körpernahe, Bike-spezifische Passform für ambitionierte Radsportler. Verlängerte Rückenpartie für die gestreckte Sitzposition. Optimale Aerodynamik. Bewegungsfreiheit durch hochelastisches Material. Die Rückentaschen eignen sich für den Transport von Verpflegung, Westen oder Kleinteilen.
Gemäßigt sportliche Trikots: Sportlicherer Schnitt mit mehr Weite für gute Bewegungsfreiheit und hohen Komfort. Ideale Schnittform für sportlich orientierte Allround-Biker, die es weniger Figur betont mögen.
Modische Shirts: Lockere, funktionale Passform für Tourenfahrer, die Wert auf hohen Komfort und Multifunktion legen. Geeignet für viele Outdoor-Aktivitäten.
Shorts
Druckschmerzen, Wundscheuern oder Taubheitsgefühle lassen sich mit hochwertigen Sitzpads vermeiden. Die Schnittführung der Hose richtet sich nach dem Einsatzbereich. Sportlich orientierte Radler bevorzugen hautenge Tights. Für Tourenfahrer und viele Mountainbiker eignen sich locker geschnittene, bequeme Radshorts auch Casual genannt.
Radhose kurz: Die Radhose ohne Träger gehört zur Basis-Ausstattung für jeden Radler. Sie ist universell einsetzbar, bei kühlem Wetter auch ideal unter einer langen Wintertight zu tragen. Gut geeignet auch für Frauen, die häufig keine Trägerhosen mögen.
Trägerhose: Sie sind die meist genutzten Radhosen und überzeugen durch optimale Passform. Die Träger verhindern das Rutschen von der Taille und Einschnürungen im Bauchbreich. Unser Tipp für Vielfahrer.
Hose knielang: Diese Hosenvariante, mit oder ohne Träger, kann im ganzen Jahr eingesetzt werden. Sie wird auch Knicker oder 3/4-Hose genannt und schützt den windempfindlichen Kniebereich. Bei Frauen steht die Knicker hoch im Kurs, da Einschnürungen vermieden werden. Unser Tipp für das Frühjahr und den Herbst.
Radhosen Casual: Die locker geschnittenen Shorts sind bei Tourenfahrern und mittlerweile auch bei vielen Mountainbikern beliebt. Die Shorts eignet sich besonders, wenn sie nicht nur auf dem Fahrrad getragen wird oder der hautenge Lycra-look nicht erwünscht ist. Das Sitzpolster läßt sich häufig herausnehmen, so wird aus der Radshorts eine modische Funktionshose für viele Freizeitaktivitäten.
High Tech Sitzpads: Moderne Sitzpolster bestehen aus technisch hochentwickelten Schäumen mit luftdurchlässiger Zellstruktur. Anatomisch geformte Seitenflügel schützen am Beinansatz vor Wundscheuern. Feuchtigkeitsregulierende Materialien wie z.B. Coolmax über dem Padkern leiten Feuchtigkeit von der Haut und sorgen für ein trockenes Sitzgefühl. Moderne Sitzpolster sind zudem elastisch und liegen so enger am Körper, das Windelgefühl der alten Konstruktionen ist nicht mehr vorhanden. Eine lange Front des Sitzpads schützt gegen Wind und Kälte.
Schuhe
Die wichtigste Verbindung zwischen Fahrer und Fahrrad ist die Pedale. Hier findet die Umsetzung der Muskelarbeit in den gewünschten Vortrieb statt. Eine optimale Umwandlung wird erreicht, wenn der natürliche Bewegungsablauf der Beine in eine möglichst gleichförmige Bewegung der Kurbel umgesetzt wird. Die feste Sohle eines Radschuhs verhindert, dass sich das Pedal in den Fuß drücken kann, Nerven abgedrückt werden und der Fuß "einschläft". Das Problem tritt bei der Verwendung von normalen Sportschuhen und auf längeren Touren häufig auf.
Es werden drei verschiedene Schuharten unterschieden: Tourenschuhe: Sie zeichnen sich durch eine Zwischensohle aus, die im Fersenbereich relativ weich ist. Auch der Schaft ist eher auf hohen Laufkomfort ausgelegt. Ideal eignen sich Tourenschuhe, wenn man mit dem Fahrradschuh auch öfter zu Fuß unterwegs ist. Die versenkten Pedaleinsätze stören beim Gehen nicht.
Rennradschuhe: Zur perfekten Kraftübertragung haben Rennradschuhe eine absolut steife Sohle aus Hochleistungskunststoff oder Carbon, auf die die Pedalplatten angeschraubt werden. Eine Außensohle ist nicht vorhanden, Gehkomfort gibt es daher nicht. Die Schuhe sind perfekt zum sportlichen Training und für Wettkämpfe geeignet. Die Schuhe müssen extreme Belastungsspitzen, insbesondere beim Ziehen am Pedal aushalten und sind daher mit soliden Klett- oder Ratschenverschlüssen ausgestattet.
Mountainbikeschuhe: Für den Schaft von Schuhen für das MTB gelten die gleichen Anforderungen wie bei den Rennradschuhen. Die Unterschiede liegen in der Sohlenkonstruktion. Auf der steifen Zwischensohle ist eine Außensohle mit griffigem Profil angebracht. Sie sorgt für Traktion bei Laufpassagen in jedem Gelände, wenn das Rad mal geschoben oder geschultert werden muss. Die Pedalplatten sind in der Außensohle versenkt. MTB-Schuhe sind meist mit Klett- oder Ratschenverschlüssen ausgestattet.
Scheinwerfer
Fahrrad-Scheinwerfer gibt es mit lichtstarken Halogen-Glühlampen und der wartungsfreien LED-Technik. Diese ist an dem bläulich weißen Licht mit Xenon-Effekt zu erkennen. Ein Top-Scheinwerfer bietet Standlichtfunktion und Einschaltautomatik mit Hell/Dunkelsensor. Innovative Technik mit CAD-berechneten Reflektoren und Klarglasabdeckung bieten eine exzellente Ausleuchtung der Fahrbahn und eine hohe Lichtausbeute. Für die ständig mitlaufenden Nabendynamos gibt es Scheinwerfer mit Ein- und Ausschalter. Moderne Scheinwerfer haben den vorgeschriebenen Frontreflektor bereits integriert. Für die Montage an der Federgabel gibt es mittlerweile spezielle Fahrrad-Scheinwerfer. B.O.C. bietet eine große Auswahl der wichtigsten Markenhersteller.
Sättel
Die verschiedensten Fahrradsättel entsprechen in Aufbau und Design den völlig unterschiedlichen Bedürfnissen der Radfahrer. Selbst die schmalen Race-Sättel überzeugen dabei durch hohen Sitzkomfort und ergonomisches Design. Die Mehrkomponenten-Schäume oder Gel-Einlagen innovativer Sattelsysteme absorbieren Stöße und Vibrationen. Um ein möglichst optimalen Sitzkomfort zu erreichen, muss die Breite des Sattels dem Abstand der Sitzknochen entsprechen. Nur dann wird verhindert, dass Nerven- bzw. Blutbahnen gequetscht oder abgedrückt werden.
Sättel für Race und Training: Radsportler, egal ob Cross Country oder Straßensport, brauchen den direkten Kontakt zum Fahrrad. Durch die sportliche, nach vorne gebeugte Sitzhaltung, verlagert sich das Gewicht mehr zur Sattelspitze. Racesättel sind nur wenig gepolstert und bieten durch die schmale Form viel Bewegungsfreiheit für die Beine. Der Bereich der maximalen Druckbelastung ist oft ausgespart.
Sättel für Touring/Trekking: Für sportliche Touren- und Fitnessbiker gibt es Sportsättel mit verstärkter Polsterung im Bereich Schambein und Sitzknochen. Die Belastungsspitzen verteilen sich Y-förmig auf die gesamte Länge des Sattels.
Sättel für Cityfahrräder: Für Citybiker und Genussradler mit entspannter und aufrechter Sitzhaltung empfehlen sich Komfortsättel mit großflächiger, starker Polsterung im Bereich der Sitzknochen. Unser Tipp: Die Kombination eines guten Fahrradsattels mit einer Radhose ergeben den bestmöglichen Sitzkomfort.
Schlösser
Nicht alle Menschen sind lieb und einige von den Bösen haben es auf Ihr Fahrrad abgesehen. Beugen Sie dem Diebstahl daher durch ein hochwertiges Fahrradschloss vor. Für jeden Einsatzbereich gibt es geeignete Schlösser. Zur besseren Übersicht der Schlossqualität teilen die meisten Hersteller ihre Schlösser in Sicherheitsstufen ein.
Das Kabelschloss stellt die einfachste Bauform dar. Kabelschlösser sind preisgünstig, leicht und einfach in der Handhabung. Die zu erreichende Schutzwirkung ist eher gering. Sie lassen sich mit Schlüssel- oder Zahlenkombinationen öffnen. Die Kabellänge und -stärke wird in unterschiedlichen Maßen angeboten.
Spiralschlösser sind im Aufbau ähnlich wie Kabelschlösser, das Stahlseil ist allerdings deutlich länger und häufig auch stärker. Damit das Schloss trotz der Kabellänge noch verstaut werden kann, wird das Stahlseil spiralförmig aufgedreht und zieht sich von allein immer wieder in diese Wicklung. Der große Vorteil der Spiralschlösser ist, dass das Fahrrad an festen Gegenständen, z.B. Laternen oder Fahrradständern, angeschlossen werden kann und dass sich auch die Laufräder mit sichern lassen. Diese Möglichkeit ist bei Rädern mit Schnellspannern in den Naben wichtig.
Panzerschlösser werden mit sehr starken Stahlseilen ausgestattet, das Kabel ist zusätzlich mit einem schneidfesten Überzug versehen. Panzerschlösser sind sehr widerstandsfähig, allerdings auch schwer und recht unhandlich.
Bügelschlösser sind die sicherste Bauform der Fahrradschlösser. Sie bestehen aus hochwertigen Stählen, die Aufbruchversuchen mit unterschiedlichen Werkzeugen sehr lange widerstehen können. Nachteil der Bügelschlösser ist das hohe Gewicht, der große Platzbedarf am Fahrrad und die fehlende Möglichkeit auch die Laufräder mit zu sichern. Ideal ist die Kombination eines Bügelschlosses mit einem langen Sicherungskabel.
Folgende Eigenschaften zeichnen ein gutes Schloss aus:
- Zugwiderstand: je hochwertiger ein Schloss, umso höher ist die Zugfestigkeit, d.h. der Widerstand gegen Dehnung.
- Schneidwiderstand: Hoher Schneidwiderstand erschwert das Durchtrennen mit Zangen, Bolzenschneider usw..
- Torsionswiderstand: Widerstand gegen Verdrehen und somit gegen Aufhebeln
- Sägewiderstand: Oberflächenhärte erschwert einem Sägeblatt das Eindringen in das Metall.
- Schlagwiderstand: Innere Zähigkeit erschwert das Zerbrechen des Metalls im Schloss und Bügel.
- Aufbohrschutz: Oberflächenhärte erschwert einem Bohrer das Eindringen in das Metall.
- Zylindermanipulation-Widerstand: Schutz vor dem Abtasten des Zylinders (Picking) durch Spezialwerkzeug wie sie von "Profi-Dieben" verwendet werden.
Spiralschloss
Spiralschlösser sind im Aufbau ähnlich wie Kabelschlösser. Das Stahlseil ist allerdings deutlich länger und häufig auch stärker. Damit das Schloss trotz der Kabellänge noch verstaut werden kann, wird das Stahlseil spiralförmig aufgedreht und zieht sich von allein immer wieder in diese Wicklung. Der große Vorteil der Spiralschlösser ist, dass das Fahrrad an festen Gegenständen, z.B. Laternen oder Fahrradständern, angeschlossen werden kann und dass sich auch die Laufräder mit sichern lassen. Das ist bei Rädern mit Schnellspannern in den Naben wichtig.
SX Geometry
Anstelle des traditionellen Sloping Frame Designs mit gleicher Neigung des Oberrohrs bei allen Rahmenhöhen, hat die SX Geometry die Oberrohrneigung an die einzelnen Rahmenhöhen angepasst, so dass die Neigung bei den kleinsten Höhen am größten und bei den größten Höhen am geringsten ist. Hierdurch vermeiden große Fahrer die unästhetischen und strukturell schwachen langen Sattelstützen.
Solo Air
Die Negativ- und Positiv-Luftkammern werden über ein einzelnes Autoventil gleichzeitig gefüllt, was die Dämpfungseinstellung erleichtert, ohne Auswirkungen auf das geringe Gewicht und den Fahrkomfort von Dual Air.
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