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Damenfahrrad – Unterschiede zu den Herrenmodellen

Der größte und ausschlaggebendste Unterschied liegt in der Geometrie des Fahrradrahmens. Ob Trapez-Rahmen oder mit einem Wave-Rahmen, ein tiefer Einstieg ermöglicht das leichte Auf- und Absteigen. Um diesen Komfort zu ermöglichen gibt es natürlich auch Einbuße. Der Rahmen ist dank der Form nicht so stabil wie normale Rahmen. Um hier gegen zu wirken ist das Oberrohr dicker als das von gewöhnlichen. Das Gewicht ist demensprechend höher. Der Fahrkomfort und die gemütliche Sitzposition steht bei Damenrädern an oberster Stelle.

Ebenso spielt die Oberrohrlänge (Abstand vom Sitzrohr zum Steuerrohr) eine wichtige Rolle. Hier ist es so, dass sie Oberlänge kürzer geraten ist als bei den Herrenmodellen. Das wirkt sich dementsprechend auf den Radstand und den Lenkwinkel aus. Durch den filigranen Körperbau der Frauen, sind auch die Griffe und der Lenker bei Damenrädern normalerweise kleiner geraten. Der Sattel besitzt in der Mitte meistens eine Kerbe und die Spitze ist verkürzt.

Inhaltsverzeichnis:


Damenfahrräder und die verschiedenen Arten

Genauso wie es viele Arten von Herrenrädern gibt, sind auch Damenräder in verschiedenen Ausführungen.

  • Damen Citybikes:
    Ob gemütlich durch die Stadt oder den täglichen Einkauf erledigen. Mit einem robusten Gepäckträger, einem bequemen Sattel, einem ergonomischen Vorbau und dem Tiefeinsteiger-Rahmen ist ein Cityrad für Frauen perfekt für Alltagserledigungen und Fahrten ins Büro.

  • Damen Trekkingfahrrad:
    Optimal für lange Strecken geeignet! Eine Federgabel sorgt bei holprigen Untergründen für angenehmen Fahrkomfort. Ein praktischer Gepäckträger nimmt Taschen oder Proviant ohne Probleme auf sich.
     
  • Damen-Crossbikes:
    Die Mischung aus Rennrad und Mountainbike ist das Crossrad. Es wird bewusst an Gewicht gespart indem auf einen Gepäckträger und eine StVZO-Ausstattung verzichtet wird. Mit einem Damen-Crossbike kann man sportlich als auch gemütlich fahren. Auch schwierigeres Terrain lässt sich durch die speziellen Crossreifen bewältigen. 
     
  • Damen-Fitnessbikes:
    Ein Fitnessbike ist wie das Crossrad für den sportlichen Gebrauch gedacht. Diese Räder sparen durch leichte Alu- und Carbonrahmen Gewicht ein, um schnell zu sein. Es wird auf sämtliche Ausstattung verzichtet um das Maximum an Sportlichkeit rausholen zu können. Die Sitzposition ist sehr bequem und aufrecht.
     
  • Damen Rennräder:
    Bei Damenrennrädern ist die Rahmenform der entscheidende Punkt. Leicht abweichend zu den Herrenrennrädern ist die Form speziell auf die Anatomie des weiblichen Körpers angepasst. Für gewöhnlich besitzen Damenrennräder einen Trapezrahmen und besitzen ein kürzeres Oberrohr. Komponenten wie Lenker, Griffe und Sättel sind kleiner geraten als bei den Herrenrädern. Rennräder sind ausschließlich für das Fahren auf der Straße gedacht.

  • Damen-Mountainbikes:
    Gemacht für das Gelände! Damen Mountainbikes sind ausgerüstet mit einer komfortablen Federgabel und hochwertigen Diamantrahmen mit angepassten Oberrohr. Es gibt MTB-Fullys als auch MTB-Hardtails.

  • Damen E-Bikes:
    Elektrisch betriebene Fahrräder gibt es in allen Arten. Auch für die Damenwelt sind verschiedene Tiefeinsteigerräder in Trapez- und Waveform zu haben.

 
Frau fährt mit einem City Fahrrad der Marke Gazelle

Gazelle Markenshop


Darauf sollten Sie vor dem Kauf eines Damenfahrrads achten

Vor dem Kauf ist es wichtig zu wissen welcher Fahrertyp man ist und wofür das Rad überhaupt gebraucht wird. Soll es für den Arbeitsweg sein oder auch für gemütliches Fahren durch die Stadt, dann ist man mit einem Citybike am besten bedient. Wer allerdings plant holprige, matschige und verwurzelte Trails zu befahren, der ist mit einem Damen Mountanbike definitiv besser versorgt. Ein weiterer und sehr wichtiger Punkt ist das Gewicht. Wer sein Rad jeden Tag in den dritten Stock tragen muss, kann keine extra Kilos gebrauchen.

Welche Ausstattung sollte ein ordentliches Damenrad besitzen?

  • Eine StVZO Ausstattung sollte zur eigener Sicherheit vorhanden sein

  • Der Rahmen und die Komponenten wie Sättel, Griffe oder Lenker sollten kleiner sein

  • Wenn es ins Gebirge soll, sind breite Reifen und eine gute Federung gefragt

Besonders wichtig ist eine vernünftige StVZO Ausstattung, egal ob Damen oder Herrenrad. Sicherheit ist das wichtigste beim Rad fahren, darum ist eine leuchtstarke Lampe am besten vorne und hinten vorhanden. Eine Klingel und Reflektoren sind ebenfalls sehr nützlich. Natürlich hängt die Ausstattung des Bikes zum großen Teil vom Einsatzgebiet ab. Wer oft in der Stadt unterwegs ist, wird einen Gepäckträger mehr als eine Federgabel benötigen. Bei Mountainbikes sind Federgabel, breite Reifen mit gutem Profil schon wichtiger.

Frau fährt mit einem Damen Trekking Fahrrad an einem Flussweg entlang

Damen Trekkingrad von der Marke Compel

Damen-Fahrrad sicher unterstellen

Damenfahrräder sollten nicht im Freien abgestellt werden bzw. nächtigen. Ein Gartenhäuschen würde schon völlig ausreichen um vor schlechtem Wetter geschützt zu sein. Optimal wäre eine Gerage oder ein Stellplatz im Keller. Ein Damen E-Bike sollte nicht nur Schutz vor den Wettereinflüssen haben, sondern auf Grund des Preises auch besonders vor Dieben.  

Was sollte ein ordentliches Damenfahrrad kosten?

Auch hier ist es wieder zu berücksichtigen für welches Einsatzgebiet das Rad sein soll. Ist man Anfänger oder Fortgeschrittener? Fährt man Waldstrecken oder nur durch die Stadt? Über diese Fragen muss man sich erstmal klar werden, dann kann man preislich sortieren. Ein gutes Mountainbike ist zum Beispiel preislich viel höher angesetzt als ein gutes Citybike. Der Unterschied liegt hier in den verbauten Komponenten. Eine hochwertige Federgabel kostet natürlich mehr als ein stabiler Gepäckträger am Cityrad.  

Damenfahrrad richtig pflegen

Das Fahrrad zu pflegen ist sehr wichtig und darf nicht vernachlässigt werden. Es dient nicht nur der schöneren Optik, sondern vor allem Rost und sonstige Verschmutzungen vorzubeugen. Rost kann dazu führen, dass die Schaltung und die Bremsen schwergängig werden. Eine verschmutzte Kette verliert schneller an Lebensdauer und bei einem verdreckten Rahmen können Risse entstehen.   

Zur Reinigung reichen folgende Sachen völlig aus

  • Gartenschlauch oder Gießkanne
  • Allroundöl
  • Tücher
  • Glasreiniger
  • Wasser
  • Eimer
  • Allzweckreiniger
  • Zahnbürste/Bürste
  • Schwamm

Frau und Mann fahren mit Winora City E-Bike für Damen durch die Stadt
Winora E-Bike City Damen
  1. Rahmen:

    Den Rahmen sollten Sie erstmal komplett mit Spülwasser einweichen. Wenn viel Dreck an Ihrem Rahmen ist, desto länger müssen Sie das Wasser einweichen lassen. Danach können Sie den Dreck mit Schwamm, Bürste und Zahnbürste sauber machen. Als letzten Schritt können Sie den Rahmen per Hand, mit dem Gartenschlauch oder der Gießkanne gründlich reinigen. Sie sollten allerdings keinen Hochdruckreiniger verwenden, da er sich in die abgedichteten Lager des Rads setzen kann und dort dann auf Dauer Rost ansetzen kann.

  2. Laufräder:

    Bei den Laufrädern sollten Sie von innen nach außen arbeiten und die Naben und die Speichen als erstes reinigen (mit Schwamm und Bürste). Danach kommen dann die Felgen die man ebenfalls mit Wasser abwäscht.

  3. Kasette, Kettenblätter und Umwerfer:

    Sie sollten die Einzelteile erstmal mit einem (biologischen) Entfetter behandeln. Den Dreck können Sie dann nach kurzer Einwirkungszeit mit einer Bürste entfernen. Danach können Sie die Teile mit Wasser abwaschen.

  4. Bremsbeläge und Felgenflanken:

    Sollten Sie je nach Verschmutzungsgrad mit feinem Schmirgelpapier abschleifen. Achten Sie darauf, dass möglichst keine Unebenheiten und Schmutzpartikel zurückbleiben.

  5. Fahrrradkette:

    Sie sollten die Fahrradkette nach 250-300 Kilometern reinigen, wenn Sie auf der Straße fahren. Wenn Sie aber im Gelände fahren, sollten Sie die Kette aber schon nach 120-150 Kilometern reinigen. Für die Reinigung sollten Sie auf aggressiven (säurehaltigen) Reiniger, Entfetter oder Rostlöser verzichten. Für die Entfernung groben Schmutzes genügt es, eine Bürste leicht mit Spülwasser anzufeuchten und beide Seiten der Kette abzubürsten. Anschließend nehmen Sie einen Lappen, befeuchten ihn mit Spülwasser und legen Sie den Lappen dann auf  die Kette. Halten Sie den Lappen mit leichtem Druck fest, während Sie die Kette durch ein Drehen des Hinterrads langsam durch den Lappen laufen lassen. Ebenfalls sollten Sie auf die Verwendung von Kettenreinigungsgeräten oder Kettenbädern verzichten. Diese waschen das Kettenfett aus den Gelenken und richten somit mehr Schaden an, als sie Gutes tun.

  6. Schaltung- und Bremszüge:

    Um sie einer Reinigung zu unterziehen, sollten Sie die Bremse erstmal aushängen und auf das kleinste Ritzel herunterschalten. Danach können Sie die Innenzüge im Klemmbereich lösen, bevor der komplette Zug aus dem Anschlag entfernt werden kann. Die Außenhülle lässt sich verschieben und Sie können sie entsprechend ausführen und die Innenzüge sauber machen. Die Stahlzüge können zusätzlich gefettet werden (sparsam einsetzen). Teflonbeschichtete Außenhüllen oder Innenzüge sollten Sie nicht fetten.

Alle Fahrrad-Kategorien bei boc24.de im Überblick

  1. Herren Fahrrad
  2. Mountainbike Hardtail
  3. Mountainbike Fully
  4. Mountainbike
  5. Trekkingrad
  6. Rennrad
  7. Citybike
  8. E-Bike
  9. Kinder-/Jugendrad
  10. Crossrad
  11. Kinderfahrzeuge
  12. Urban Bikes
  13. BMX
  14. Falträder/Klappräder