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Singlespeed Bikes – vom Bahnrad zum Trend

Sie sind überall – Singlespeed Bikes. Das Singlespeed ist das wohl puristischste Rad unter den Fahrrädern. Singlespeed Rennräder zeichnen sich durch die Rahmengeometrie eines Rennrades aus, verzichten aber auf moderne Schaltungen von Shimano und Co. Stattdessen haben die modernen Bikes nur einen Gang. Ursprünglich waren Singlespeed Rennräder auf der Rennbahn zuhause. Es war irgendwann in der Mitte der 1980er Jahre, als die Fahrradkuriere aus dem Big Apple ihre Bahnräder für Ihre Arbeit auf New Yorks Straßen nutzen. Von den Straßen New Yorks verbreitete sich der Trend auch auf den Straßen Europas. Da wettkampftaugliche Bahnräder ohne Bremsen gefertigt werden, musste an dieser Stelle nachjustiert werden. Irgendwann war das straßentaugliche Singlespeed geboren.

Singlespeed – besondere "Rennräder"

Singlespeed Rennräder sind leichtgewichtige Rennmaschinen, die sich durch das bewusste Weglassen einer Schaltung auszeichnen. Die Rahmen dieser speziellen Rennräder bestehen aus leichten Materialien wie Aluminium, können aber auch klassisch aus Stahl gefertigt sein. Möchte man Singlespeed übersetzen, so heißt dies "starrer Gang". Das Zahnkreuz ist mit der Hinterradnabe verbunden, die Kraftübertragung erfolgt vom Fahrer direkt auf die Nabe des Rades. Die eigene Muskelkraft wird zum Antrieb des Rades. Wer das Singlespeed auf der Straße nutzen möchte, sollte sicherstellen, dass es entsprechend ausgestattet ist. Anders als Bahnräder müssen die Straßenräder unbedingt über eine Bremse verfügen. Ebenso verlangt die Dunkelheit nach einer Beleuchtung. Eine StVZO zugelassene Batteriebeleuchtung ist ausreichend. Passende Beleuchtungen für Ihr Singlespeed Rennrad finden Sie hier.

Das Singlespeed auf der Rennbahn – das Bahnrad

Das Bahnrad ist das wohl minimalistischste Rad unter den Rennrädern. Bahnräder sind Rennräder, die speziell für den Einsatz bei Bahnrennen konzipiert wurden. Bahnräder verzichten nicht nur auf "schwere Anbauteile" wie Schaltung und Freilauf, sondern auch auf Bremsen. So kann das Gewicht der Rennmaschine, die dem Rennrad ähnlich ist, sich aber in der Rahmengeometrie unterscheidet, gering gehalten werden. Das Wichtigste am Bahnrad ist die Wendigkeit. Im Gegensatz zum Rennrad fehlen beim Bahnrad Schaltung und Bremsen. Das Innenlager ist höher positioniert als bei Straßenrennrädern. So soll das Aufsetzen der Kurbel in Kurven vermieden werden. Wichtiger als ein niedriges Gewicht ist die Steifigkeit dieses besonderen Singlespeed Bikes. Singlespeed Räder müssen nicht nur die Fliehkräfte in Kurven standhalten, sondern auch den Kräften, die bei schnellen Richtungsänderungen wirken. Und auch die Reifen müssen großen Belastungen standhalten. Daher kommen überwiegend 27 Zoll Schlauchreifen zum Einsatz. Diese können anders als gängige Rennradreifen stärker aufgepumpt werden und halten stärkeren Belastungen stand. Bei Rennen sind diese Reifen Vorschrift. Wer allerdings nicht sportlich auf die Bahn gehen möchte, sollte ein Singlespeed Rennrad mit Bremsen wählen. Eine große Auswahl an Singlespeed Bikes finden Sie in unserem Fahrrad Online Shop boc24.de.